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29.10.17

Der zweite kräftige Sturm für diesen Herbst ist in der Nacht durchgezogen.

Wieder scheint es Tote und Verletzte gegeben zu haben.

War aber auch nicht ganz ohne,wurde doch noch eine "atmosphärische Bombe" (Luftdruckabfall größer als 25 hPa in 24 Stunden) und ein "Schnellläufer" (heute Nacht hier getobt - bis etwa 130 km/h und 2 m Sturmflut - heute Mittag lag das Tief dann schon über Ostpolen) draus.

 

Die Bahn hat "aus Vorsorge" wieder viele Fernstrecken ganz gesperrt,darunt auch nach Sylt,vielerorts liegen auch wieder Bäume in den Leitungen.Ich weiß wohl,warum ich gegen eine Elektrifizierung der Bahn nach Sylt bin !

 

Heute Nacht könnte es frieren ! Es herrscht kaum Wind,es war den ganzen Tag wolkenlos und wir haben fast November.

 

15.10.17

Mitte Oktober und der Herbst hält Einzug.

Es ist heute neblig,klart aber langsam auf.Den ersten Bodenfrost gab es diese Woche auch schon.

Ein,aus meiner Sicht,deutliches Zeichen für den Klimawandel,tobt derzeit bei den Azoren: Orphelia,ein satter K3-Hurrikan,der mit Geschwindigkeiten um 200 Sachen viel zu früh die falsche Abfahrt im Wettergeschehen genommen hat und schon kanpp südwestlich der Azoren Richtung Europa zieht und Mitte nächster Woche Irland üblen Sturm bringen wird !

Noch nie hat es einen derart starken Hurrikan vor Europa gegeben und überhaupt wurden nur äußerst wenige echte Wirbelstürme vor unserer Haustür gesehen.Aber das Wasser soll vor den Azoren derzeit ein bis zwei Grad zu warm sein und genau die 26 - 27 °C Wärme haben,die so ein Wirbelsturm braucht.Kann man schon schön sehen,wie die Luft nun langsam auch weite Bereich des Atlantiks aufwärmt,sodaß eben solche Hurrikans nun auch bei uns möglich werden !

Und da die Wettermodelle arge Probleme bei der Berechnung dieser Stürme haben,bin ich mal gespannt,wo der Sturm denn nun tatsächlich längst zieht.Angeblich soll er knapp an Irland vorbeischrammen und dann stramm nördlich nach Island ziehen,andere Modelle sagen voraus,daß er nach Irland auf NO-Kurs geht und Richtung Nordmeer zieht.

Das er uns den goldenen Oktober,der angeblich die nächsten Tage kommen soll,nicht noch vermiesen wird,halte ich nicht für ausgeschlosssen.Warten wir mal ab.

 

Im Übrigen ist,soweit es eben nach den starken Regenfällen der letzten zwei Wochen möglich ist,die Maisernte im Gang,aber es steht auch auf den höher gelegenen Flächen sehr viel Wasser auf den Feldern.Ich hab bis jetzt genau 900 mm gemessen,einige andere Stationen liegen schon teils deutlich über 1000 mm.

 

In der Welt zündelt Amerika an neuen Zündschnüren.Nun legen sie sich mit dem Iran an,irgend einen Krieg muß man doch provozieren können !

Und einige Vulkane in der Welt grummeln beträchtlich,sind aber noch nicht ausgebrochen,werden es aber wohl bald tun.

Ich werde bis zum Jahresende eine weitere Webcam installieren.

 

29.07.17

Das war´s schon bald mit dem Sommer !

 

Wir haben August,die Hundstage,die heißeste Zeit des Jahres und das Thermometer zeigt mühsam 20 ° an,wenn überhaupt.

Dieser Juli ist,meinen eigenen gesammelten Wetterdaten zu folge,um die 6 °C zu kalt,das ist schon mal eine Ansage.Dazu ist es beständig unbeständig,das einzige,woran man sich gewöhnt.
Während hier im Norden von SH deutlich weniger Regen als normal (keine 500 mm in 7 Monaten) gefallen ist,saufen andere Gebiete Deutschlands wieder einmal ab.

Der Harz,Teile von Niedersachsen und Brandenburg haben wieder einmal derart "die Hosen voll",daß die Lage teils genau so kritisch ist,wie beim Jahrhunderthochwasser 2003.

Inzwischen beruhigt sich die Lage wieder langsam,aber ein einigen Teilen besteht immer noch Katatrophenalarm.

 

Woher kommt dieses "komische" Wetter ?

 

Zum einen ist es unser "normales " Sommerwetter - außerhalb des Klimawandels.In der Statistik sind etwa 3-4 von 10 Sommern so,wie dieser - wechselhaft und kühl.
Da wir uns solche Sommer aber nicht gut merken und schnell wieder vergessen,heißt es jedesmal wieder "sowas haben wir noch nie erlebt".

Schuld an dem Hochwasser war eine "5b"-Wettrlage,wo feuchte Mittelmeerluft sich auf den Weg nach Norden macht,das Regentief über Polen liegen bleibt,die Wolken sich an den Mittelgebirgen wie der Harz stauen und dann abregnen.Leider führen solche "speziellen" Tiefs reichlich Wasser mit sich und können tagelang an Ort und Stelle liegenbleiben.

Schuld an der beständigen Unbeständigkeit dieses Sommers ist einfach die Luftströmung in mittleren und größen Höhen.Liegen dann auch noch Tief und Hoch - so wie dieses Jahr nur wenige 100 km anders - kann sich so eine Wetterlage regelrecht "festfressen" und sie bleibt teilweise bis zu einem Jahr und mehr - mit Unterbrechungen" bestehen.Und wir liegen einfach an der "kalten" Flanke der Polarfront,die wiederum relativ weit südlich liegt,weil die wichtigen Hochdruckgebiete einige km weiter westlich (Azorenhoch) bzw. weiter südlich (Saharahoch) bzw. weiter östlich (Rußlandhoch) liegen.

Dazu kommt,daß das Islandtief und das Azorenhoch kräftig ausgeprägt sind,was den Golfstrom antreibt (und den Jetstream in großer Höhe),was uns unbeständiges Wetter bringt.

Das zeigt,daß nur kleine Änderungen der Lage der Druckgebilde maßgeblich für unser Wetter sind.

 

Ich geb die Hoffnung für den August fast schon auf und warte auf einen schönen Altweibersommer im September oder gar Oktober,was durchaus noch möglich,fast schon wahrscheinlich wird - aber nicht muß !

 

18.06.17

Nun ist schon wieder fast die Sonnenwende erreicht,wie die Zeit doch läuft.

 

Das Wetter war und ist dieses Jahr unbeständig,kühl und nicht so windig.Der Wind hat die letzten Jahre deutlich abgenommen,abgesehen von einigen Windspitzen natürlich.

Immer deutlicher wird die Veränderung der Niederschläge.Der Regen fällt oft nur noch an wenigen Tagen im Monat und dafür kürz und kräftig.Wir kommen zwar meist auf das Monatssoll oder darüber,der Boden hat aber nicht viel davon.Das Wasser läuft ab und die Trockenheit im Boden geht weiter.

Die Sonne ist absolut im Minimum,was die Sonnenflecken angeht.In wie weit das sich auf´s Klima auswirkt,ist nicht eindeutig klar,manche sagen eine kühlere Wetterphase voraus,die auch noch mit dem 30 - 70 jährigen Zyklus der Nordaltlantischen Osszilation,grob gesagt dem Golfstrom,übereintrifft,andere sagen,wie haben schon zuviel Abgase produziert,sodaß sich die ruhige Sonne nur sehr wenig auf das Wetter auswirken wird und auch die Schwankung der NAO kaum ins Gewicht fällt.

 

Was ist sonst los in der Welt ?

 

Trump ist nach wie vor ein Arsch,den man getrost ohne Rückfahrkarte zum Mond schießen sollte,Putin mischt sehr diskret die Weltpolitik auf,in London sind bei einem Hochhausbrand viele Menschen gestorben (warum gab es keine Feuermelder /Sprinkleranlage ???),ansonsten ist es politisch recht ruhig.Trotzdem ist der Normalbürger unruhig ob der Zeiten,die da noch kommen mögen.

Man fühlt sich einfach nicht sicher,absolute Sicherheit gibt es aber nicht.Ein Trugschluß,dem wir viele Jahre blind und vergeblich nachgelaufen sind !

 

Nach wie vor räuspern und husten einige Vulkane in Mittelamerika vor sich hin,ohne große Auswirkungen auf das Wetter zu erzeugen.

 

09.04.2017

Und schon steht Ostern wieder vor der Tür,Schreck laß nach !

 

Ich hab mal wieder einige kosmetische Änderungen an der Homepage durchgeführt,die schon lange auf dem Zettel standen.

 

WIe war der WInter 2016/17 ?

 

Relativ mild mit nur einer kalten Phase im Februar/März,die aber auch nicht besonders stark ausgeprägt war,denn insgesamt war ich nur an insgesamt fünf Tagen morgens los zum Streuen.
Eine Woche Frühschicht im ganzen Winter,arg wenig.

Gut,war der Winterdienst auch keine große Belastung,da nicht zuviel gearbeitet,mag man denken,aber die Bereitschaftsstunden,die man trotzdem noch so schiebt und der ständige Wechsel im Aufstehen,das darf man auch nicht vergessen.Ist auch Streß !

 

Aber man merkt deutlich,daß dern Winter viel kürzer wird,es gibt (im Moment) einfach keiner lange zusammenhängende Phase von Kälte mehr.Auch lassen die Fröste in der Stärke nach.Gut,wir haben auch wieder Nächte unter -10 °C gehabt,aber das sind Ausnahmen.

 

2016 war ein La-Nina Jahr,große Stürme gab es dafür nicht,dafür aber sehr viel Wärme in der Arktis.Am Nordpol und vorallem auf Grönland und Spitzbergen war es zeitweise um 40 °C zu warm !!!

Speziell Spitzbergen hat 2015 - 2017 ganze 17 Monate in Folge um 15 Grad höhere Temperaturen und drei- bis viermal soviel Regen gemeldet.

 

 

Und wie wird 2017 ?

Es deutet sich wieder ein deutlicher El-Nino an.

Ich rechne mit relativ wenig Wind (schon jetzt herrscht meist nur BFT 4-5) und etwa mehr Sonne,mal schaun.

 

In der Welt ist wieder einiges los:

 

Amerika zündelt überall fleißig rum - erst jüngst wurden Raketenangriffe auf Syrien gestartet und aktuell wurde ein kompletter Flugzeugträgerverband nach Korea verschickt,was auch nicht gut ist -
Rußland schimpft auf den Rest der Welt,verhindert in der UNO aber sämtliche Sachen,sodaß die UNO nur ein zahnloser Tiger ist,während anderswo Leute im Krieg vergast werden -
Erdowahn steigt weiter auf der Leiter zum Diktator und schimpft uns als Nazis aus -

einige größere Vulkane,speziell in Mittelamerika,die lange geschlafen haben,zeigen Symptome der Unruhe -

 

mal sehen,wo das alles hinführt.
 

26.06.16

Uii,schon wieder ein halbes Jahr rum und man hat es gar nicht bemerkt !

 

Der Februar war,kurz gesagt,wie der Januar,teils kühl,teils mit Schnee,teils auch mild.

 

Der März war der Wintermonat schlecht hin,Ich hab den ganzen Winter über nicht soviel Klamottentragen müssen und es war (gefühlt) deutlich zu kalt,teilweise mit Frost bis unter -10 °C .

 

Der April begann kalt und trocken,hatte dann Mitte des Monats eine nasse Phase und ging fast schon sommerhaft warm zu Ende.

 

Der Mai legte gleich mit dem Sommer los,Werte um 25 Grad rund um den 7.Mai und noch einmal zum Ende des Monats,ließen uns gewaltig Schwitzen.Hier waren wir Nordlichter im Vorteil,der Süden bekam das erste Mal die große Sause und reichlich Unwetter.

 

Der Juni hatte ebenfalls den Sommer im Gepäck,sodaß man sich schon Gedanken über eine Dürreperiode machen mußte (der Süden soff zum zweitem Mal ab !).Um den 10.herum stellte sich eine etwas kühlere und unbeständigere Periode ein,die noch anhält.

Der Süden hat weiterhin Unwetter Tag für Tag und der DWD soll gesagt haben,daß jetzt schon im Süden die gesamte Regenmenge des letzten Jahres gefallen sein soll. Nun gut,die haben ja auch mehr als ein Drittel weniger Regen,als wir.

Die gewaltigen Unwetter mit Rekordregenmengen und gewaltigen Überschwemmungen,großem Hagel und vielen abgesagten Festivals halten weiterhin an.
Diese Woche bekamen wir aber auch eine Portion ab,es gab mehrmals heftige Regenmengen von 20 bis 35 mm am Tag !
Ist aber auch kein Wunder,es war dermaßen schwül,wie ich es seit der Kindheit nicht mehr erlebt habe (Taupunktwerte von teils über 22 °C !) und da blieb es trocken.Tags darauf gab es dann die große Dusche in Form von langanhaltendem Regen.

Die 100 mm,die bisher gefallen sind,sind an knapp 10 Tagen gefallen ! Das meiste dürfte schon wieder weg sein und den Boden nur wenig erreicht haben !

 

Ach ja,noch was für die Geschichtsbücher:

 

Vor zwei Tage haben die Briten sich entschiden,aus der EU auszutreten,mit all seinen,noch meist unbekannten,Folgen !

 

24.01.16

Wünsche allen einen guten Jahresanfang !

Der Winter zeigt sich pünktlich mit Jahesbeginn.Immer wieder gibt es etwas Schnee,selten mehr als ein paar cm,die schnell wieder verschwinden.Zeitweise ist es recht kalt,Werte unter -10 °C nacht sind keine Seltenheit.

 

Seit gestern muß es selbst Petrus zu kalt geworden sein,er hat wieder die Heizung angeworfen und Tauwetter macht sich breit.

Nach einer Nacht mit Schnee und Eisregen,setzte sich sehr schnell warme Luft durch und aktuell werden wieder Werte um 5 °C über dem Gefrierpunkt angezeigt.
Ist auch nicht schlecht.Mal wieder einen Tag keine Frühschicht zu haben,ist schon ok.

Passend dazu gibt es aktuell dichten Nebel.

 

27.12.15

Wünsche geruhsame Weihnachten gehabt zu haben !

 

Das Jahr ist nun fast zu Ende,das Wetter nicht.Seit etwa Mitte Oktober haben wir beständig nasses,teils auch sehr windiges und sehr oft graues,trübes Wetter mit viel Regen.Die Regenzeit in diesem Jahr hält unnormal lange an - von Winter ist in ganz Europa nichts zu sehen,auch auf den Bergen nicht !

Die 1200 mm Grenze ist überschritten,allein gestern fielen 30 - 40 mm,was meinem Bruder wieder die Haare grau werden läßt,drängt doch wieder Grundwasser in den Keller und auch der Strom will schon wieder überlaufen.
Das ist für mich das größte Anzeichen für den Klimawandel,daß sich die Niederschläge im Winter regional verstärken und die Entwässerungskanäle und alten Bäche das Wasser nicht mehr tragen können.Was noch vor 10 Jahren einmal in 5 Jahren vorkam,allein dieses Jahr ist es jetzt das fünfte Mal,wo unangenehme Überflutungen drohen,weil der Deich zu niedrig ist.

 

Dazu die ungewöhnlich hohen Temperaturen.Den ganzen November und auch den ganzen Dezember liegen die Höchstwerte bei 7 - 15,teils auch bis zu 17 °C in Deutschland,teils Tag und Nacht ! Der Durchschnitt liegt meilenweit über dem Normalen !!!

 

Und der Süden dorrt weiter vor sich hin,die haben viel Sonne/Nebel und weiterhin Trockenheit.El Nino ist sehr stark dieses Jahr,aber ob das allein diese Sachen bewirkt,daran zweifel ich inzwischen,da muß es mehr Gründe geben.

Wie gesagt:die 1200 mm Grenze ist überschritten - ein Monat zu viel,der nächst Monat etwas zu wenig Regen,dann wieder zuviel,dann wieder zuwenig,ein echt komisches Jahr.

 

Aber wir haben noch 4 Tage in diesem Jahr und tatsächlich stehen seit heute Schnee und Regen zu Silvester/Neujahr auf der Karte.Ob es so kommt,laß ich mal dahingestellt.

 

22.11.15

Ein Feuchtesensor im Boden war kaputt,der zweite wurde erneuert,trotzdem verhalten sich die Werte ab und zu komisch.

Es regnet in Strömen,der Sensor meldet aber rasant abtrocknenden Boden.Die Werte normalisieren sich nach ein paar Tagen wieder.

 

Heute fiel der erste Schnee.

Bei uns nur minmalst,anderswo schon deutlich mehr und in Teilen Dänemarks gleich ein halber Meter ! Aber ab Dienstag ist der Spaß wieder vorbei,weiter geht es mit Westwind und viel Regen.

Der Oktober und speziell der November sind extrem zu warm,der November bis jetzt um bis zu 6 °C !!! Die Wetterströmungen um die Erde sind auffallend gleichbleibend,wie festgefahren.

Bei uns typisch Westwind mit warmen Wetter (5-15 °C Tag und Nacht !),der Süden bekommt Sonne/Nebel und sehr ruhiges Wetter.Ist halt ein El Nino Jahr.Soll wohl ein sehr heftiger El Nino werden.

Bei uns hat er sich nur durch wenig Wind im Sommer gezeigt.Sind auch schon ein paar kleine "Stürmchen" durch gezogen,was die Süddeutschen gleich von schweren und sehr starkem Sturm sprechen läßt,während wir Nordlichter nur die Schulter zucken.

Was ist doch gleich ein Sturm ? - Nur ein wenig Wind auf den Weg nach Osten,der es gerade mal sehr eilig hat ! laugh

 

Die Pause vom Klimawandel soll den in den letzten Jahren etwas häufiger werdenden,meist schwachen Vulkanausbrüchen geschuldet sein.Sie pusten weit mehr Aerosole und Schwefelsäure in die Luft,als bisher geschätzt und sorgen so für weniger Sonnenlicht,auch wenn uns das nicht auffällt.

 

20.08.15

Ich habe soeben beide Bodenfeuchtesensoren aus der Erde gegraben,weil ich nicht sicher bin,ob sie einwandfrei funktionieren.

Ich hab in der letzten Zeit ein verstärktes Auge drauf gehalten und Ende Juni hatten wir zwei Wochen auch mal trockenes Wetter.

Eigentlich sollte der Wert der Sensoren dann ansteigen,da der elektrische Widerstand in einem trockenen Boden höher ist,als in einem nassen und je höher der Wert,desto mehr muß sich eine Pflanze anstrengen,Wasser aus dem Boden in die Blattspitzen zu transportieren.

Der Wert hätte also ansteigen müssen,er bliebt aber auf "sehr naß" stehen.Gut,wir hatten gelegntlich Schauer,aber trotz allem sollte der Wert steigen,die die Junisonne hat Macht und der Boden trocknet schnell ab.

 

Nun hängen die beiden Bodenfeuchtesensoren in der vollen Regentonne.Nach zwei Tagen werde ich sie wieder eingraben und so langsam müßten sie abtrocken,der angezeigte Wert also steigen.

 

Nach vier Wochen mach ich dann eine Kontrollgrabung in vergleichbarer Tiefe und sollte dann einschätzen können,was Sache ist.Im schlimmsten Fall kann ich mich auf ein Weihnachtsgeschenk freuen.wink

 

15.08.15

So langsam füllt sich die Seite.smiley Hab gerade wieder einige Artikel reingestellt.Vieles hab ich zusammengestrichen und neu getextet,weil es nicht mehr up to date war.

 

Wettertechnisch scheint eine Grenze erreicht zu sein,der Sommer ist in seiner Hitze wohl gewesen,wobei wir hier an der Küste reichlich Glück hatten.

Letzte Nacht gab es reichlich Gewitter und auch jetzt ist es wieder drückend schwül,wird wohl wieder unruhig werden,die Nacht.

 

08.08.2015

Nachdem ich zum zweiten Mal in diesem Jahr die Datenbank und damit die gesamte Homepage in den Himmel geschossen hatte,hab ich nun wieder eine Homepage zusammen gebastelt.Ganz großer Dank geht an Patrick,den Chef vom Wetterboard,der mir die Grundstruktur zurechtgebastelt und auch sonst mit Rat und Tat mir zur Seite gestanden hat und noch tut.Jetzt liegt es an mir,die Seite mit Leben zu füllen,ich bin auf dem besten Weg dazu.

 

Vom Wetter her ist es ein reichlich verrücktes Jahr,typisch für einen El-Nino.

Hier in Süderlügum begann das Jahr sehr naß,mit Überschwemmungen am Dreiharder-Gotteskoogstrom,ein paar km außerhalb des Ortes gelegen.

Auch sonst war das Frühjahr naß und kühl und bis weit in den Juli,nein auch jetzt noch,Anfang August,besteht im Großen immer noch ein NW-Strömung,die uns eher kühles,durchwachsenes Wetter liefert.

Ab und zu wird es mal warm bis heiß,dann wieder schnell naß-kalt,immer von einem ins andere Extrem.Aber selbst von der Mörderhitze mit an die 40 °C in Deutschland,bin ich hier in Süderlügum kaum betroffen.
So kann ich nur einen einziegn Tropentag mit mehr als 30 °C vermelden;da schwitzen die Leute südlich des NO-Kanals deutlich stärker !

 

Wechselhaft,das ist das Wetter.War es bis etwa Mitte Juli noch recht naß im Boden,ist nun,die eigentlich normale Dürre ausgebrochen,der Strom vor´m Dorf war leer,wie selten.
Dann gab´s um den 25. Juli einen Tag mit schnell mal 50mm und später nur Kleinkram an Regen.Gestern war es mal wieder sehr warm,heute ist der Himmel wechselnd bewölkt,es ist trocken,wir haben wieder einmal NW-WInd und die Temperaturen erreichen an meiner Station nur so eben über 20 °C.Eben wechselhaft.Typisch für El-Nino und typisch ein dänischer Sommer.

"Sol og byger,der går og kommer,det er den danske sommer !" - Sonne und Schauer,die kommen und gehen,so ist nun mal der dänische Sommer !

 

Mal schaun,wie der Herbst und erst recht der Winter wird.

© private Wetterstation Süderlügum